Elisabeth Baume-Schneider

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Elisabeth Baume-Schneider
© Bundeskanzlei / Béatrice Devènes

Elisabeth Baume-Schneider wurde 1963 geboren und wuchs im Dorf Les Bois in den Freibergen im Kanton Jura auf. Nach der Wirtschaftsmatura in La Chaux-de-Fonds (NE) studierte sie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Neuenburg und schloss mit einem Lizentiat in Sozialwissenschaften ab.

Elisabeth Baume-Schneider arbeitete bis 2001 als Sozialarbeiterin im Sozialdienst und sozialmedizinischen Dienst ihrer Region und des Kantons Jura in den Bereichen Sozialhilfe (individuelle Betreuung und Sozialhilfebudget), Kindesschutz und Eingliederungsmassnahmen. Nach ihrer Tätigkeit als Regierungsrätin des Kantons Jura leitete sie von 2016–2020 die Hochschule für soziale Arbeit und Gesundheit (HETSL) in Lausanne. Von 2012–2016 war sie ausserdem Präsidentin der Eidgenössischen Filmkommission. Im Dienst der Öffentlichkeit engagierte sie sich in verschiedenen Vereinen und Stiftungen in den Bereichen Kultur, Soziales, Bildung, Langsamverkehr und Umwelt, aus denen sie nach ihrer Wahl in den Bundesrat ausgetreten ist.

Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Elisabeth Baume-Schneider übernahm in verschiedenen Ämtern Verantwortung in der jurassischen SP. Von 1995 bis 2002 war sie Mitglied des kantonalen Parlaments, dessen Präsidentin sie im Jahr 2000 war. Nach ihrer Wahl in die Kantonsregierung im Jahr 2003 war sie während dreizehn Jahren als Bildungs-, Kultur- und Sportdirektorin. In den Jahren 2006, 2008 und 2012 war sie Regierungsratspräsidentin. Von 2019–2022 vertrat sie den Kanton Jura im Ständerat.

Die Vereinigte Bundesversammlung hat Elisabeth Baume-Schneider am 7. Dezember 2022 in den Bundesrat gewählt.


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Letzte Änderung 19.12.2023

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